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News

04.02.2026 • A KNIGHT OF THE SEVEN KINGDOMS – EINE MIDTERM-REVIEW
Was soll man sagen? Wir haben gerade erst Februar und es fühlt sich an, als hätten wir schon das halbe Jahr hinter uns. Das trifft interessanterweise auch auf TV-Serien zu und verdeutlicht nochmal den massiven Shift vom Filmformat zum Serienformat, denn wir haben in den paar Wochen seit Neujahr schon einiges an heißen Emmy-Anwärtern gesehen. Neben der absolut fantastischen zweiten Staffel von »Fallout«, die uns perfekt die Gefühle vermittelt, die die Games der Reihe in uns auslösen (heute ist hier übrigens das Finale auf Amazon Prime Video erschienen), war unser Tim insbesondere von den ersten drei Folgen von »A Knight of the Seven Kingdoms« so geflasht, dass er kurzerhand eine kleine Midterm-Review verfasst hat. Drei Folgen erscheinen noch an den nächsten drei Montagen auf HBO Max und die knapp 6 ¤ für das Abo lohnen sich hierfür definitiv.

„Machen wir es kurz, und ich versuche die Spoiler so gering wie möglich zu halten: »A Knight of the Seven Kingdoms«, basierend auf George R. R. Martins »Der Heckenritter von Westeros«, ist mit ABSTAND das Beste, was uns seit mindestens Staffel vier von »Game of Thrones« aus Westeros erreicht! Ich habe selbst wirklich nicht erwartet, dass eine Dramedie mit teils sehr flachem Klohumor schon nach nur knapp anderthalb Stunden Filmmaterial in seinem Tiefgang, seiner emotionalen Wirkung und besonders der schauspielerischen Leistung seiner Hauptrollen »House of the Dragon« einfach wegbläst.
Um die Geschichten Martins zu erzählen brauchen wir keine Million-Dollar-CGI-Drachen – eine mannshohe Drachenmarionette und ein lebendiges, liebenswertes und vor allem fehlbares Figurenensemble mit ordentlichen Macken reichen vollkommen. Und was für ein Ensemble! Peter Claffey ist herrlich naiv als Ser Duncan und Daniel Ings als Ser Lyonel Baratheon versprüht so viel hedonistische Lebensfreude, dass man einfach mit ihm feiern möchte.
Besonders herausstellen müssen wir hier aber den zum Zeitpunkt des Drehs 10-jährigen Dexter Sol Ansell, der Ei so unglaublich wundervoll verkörpert. Kinderschauspieler sind ja oft ein wenig hit-or-miss, und man merkt ihnen die mangelnde Erfahrung an … nicht so hier! Er kann sich absolut messen mit den Darstellungen von z.B. Macaulay Culkin als Kevin, Natalie Portman in »Léon – Der Profi« oder seinem fernen Serien-Erben Jack Gleeson als Joffrey Baratheon.

Aber auch das kompakte Setting – jede Folge ist ein Tag eines Turniers mit minimalen Rückblenden – tut der Serie wahnsinnig gut. Man merkt wie viel Liebe zum Detail und Zeit in die Sets und Ausstattung gesteckt wurde. So sorgen sie dafür, dass man viel besser versteht, wie sich die ganz normalen Menschen in Westeros fühlen müssen, beherrscht von ‚inzestuösen, silberhaarigen Aliens aus einer Stadt aus Asche‘ (Zitat Raymun Fossowey gegenüber Dunk).
Ich freue mich riesig auf die weiteren Folgen und das Urteil der Sieben. Mögen Ser Duncan der Große und Ei als Sieger vom Platz gehen!“
03.02.2026 • NEUE TRAILER
Unsere heutige Auswahl neuer Trailer ist wirklich eine wilde Mischung, ein Kessel Buntes sehr unterschiedlicher Titel, oder wie Monty Python sagen würden: „And Now for Something Completely Different“!

Starten wir mit dem neuen Trailer zu »Michael«, dem Musiker-Biopic im Blockbuster-Format. Wir staunen nicht schlecht, was sich Regisseur Antoine Fuqua alles vorgenommen hat – vom süßen, kleinen Michael bei den Jackson Five bis zu den ikonischen Benchmarks seiner Superstar-Karriere. Keine leichte Aufgabe für den Film, will er über ein bloßes Abhaken der Stationen von Michel Jacksons Karriere hinausgehen. Jaafar Jackson (Michaels Neffe) überzeugt uns jedenfalls. Im Trailer nimmt der tyrannische Vater Joe Jackson viel Raum ein, eine Rolle in der Colman Domingo schon jetzt glänzt. Aber wie weit wird der Film gehen? Wird er sich auf die Verehrung des genialen Musikers beschränken, oder auch die Schattenseiten von Michael Jackson thematisieren? Wir sind jedenfalls mächtig gespannt, was uns ab dem 23. April auf der großen Leinwand erwartet. Hier der Trailer:
https://youtu.be/FAIDTS_yU_Y

Vom Blockbuster springen wir zu einem kleinen Film. »Sew Torn – Fäden des Verbrechens« ist das Langfilmdebüt von Regisseur Freddy Macdonald. Eine Schneiderin stößt auf einen geplatzten Drogendeal. Beim Anblick der am Boden liegenden Biker, der Waffen und des Koffers ist sie hin- und hergerissen. Sie hat drei Möglichkeiten: das perfekte Verbrechen begehen, die Polizei rufen oder wegfahren. Der Trailer macht uns echt neugierig und lässt uns auf einen einfallsreichen Film hoffen:
https://youtu.be/ABvQjHXCBIk
Der Streifen lief erfolgreich auf einer Reihe von Festivals und erscheint ab 12. März als Download und ab 2. April auf DVD und Blu-ray.

Was den Einfallsreichtum von »Whistle« betrifft, sind wir hingegen noch etwas skeptisch. Der Trailer erinnert mit seinem mysteriösen Artefakt doch sehr an »Talk to Me« und rühmt sich mächtig damit, an welchen Horrorfilmen die Macher sonst noch überall beteiligt waren. Aber das Namedropping verheißt nicht gleich auch Originalität. Für den Streifen spricht, dass wir Dafne Keen (»Deadpool & Wolverine«), Michelle Fairley (»Game of Thrones«) und Nick Frost (»Shaun of the Dead«) auf der Besetzungsliste finden. Ab dem 7. Mai können wir uns davon überzeugen, ob der Film etwas taugt:
https://youtu.be/h0ZLdgKSwY8

Im unlängst veröffentlichten Trailer zu »Supergirl« war ja bereits Lobo ganz kurz zu sehen. Nur durfte man an der Stelle nicht blinzeln, sonst hatte man Jason Momoa schon verpasst. In diesem neuen Clip (strenggenommen kein richtiger Trailer) sehen wir nun ein kleines bisschen mehr von dem intergalaktischen Kopfgeldjäger, um uns zu ködern – mit Erfolg:
https://youtu.be/7cwd4HSnAmk
Der Look und die dreckige Lache machen Bock auf seinen Auftritt im Film! Da hoffen wir schon jetzt auf coole Lobo-Collectibles mit Bike.
02.02.2026 • PRODUKT DES MONATS FEBRUAR 2026
Nahezu jeder kennt den blonden Helden in grüner Tunika mit Zipfelmütze, der das Master-Schwert schwingt und Hyrule vor dem Bösen bewahrt. Die Rede ist ganz klar von Link aus Nintendos »The Legend of Zelda«! Seine jüngste Reinkarnation jedoch hat das ikonische Outfit abgelegt, um sich in ein noch bedeutsameres Abenteuer als je zuvor zu stürzen.

Link ist es gelungen, die Verheerung Ganons zu bekämpfen und jenen Fluch mit dem Bannschwert zu versiegeln. Doch nach einer vermeintlichen Ära des Friedens werden er und Prinzessin Zelda Zeugen der Wiederauferstehung Ganondorfs. Das Siegel, welches den Dämonenkönig im Schlaf versunken hält, bricht. Als unser Held dem Feind mit seinem Bannschwert entgegentritt, frisst sich die dunkle Substanz Miasma durch die Klinge bis hinauf in Links Schulter. Kurz darauf verliert er nicht nur Zelda und die Kräfte des Schwerts, sondern auch seinen rechten Arm. Obwohl nun alles verloren scheint, erhält er Hilfe aus einer längst vergangenen Zeit. Rauru, erster König Hyrules, leiht Link seinen geisterhaften Arm, um Ganondorf ein weiteres Mal in seine Schranken weisen zu können.

Diese 18 cm große Statue von First 4 Figures zeigt, wie sich Link keineswegs scheut, die Macht von Raurus Arm zu nutzen. Zelda-Fans dürfte die Pose bekannt vorkommen, da sie von einem offiziellen Artwork zu »Tears of the Kingdom« inspiriert wurde. Auch wenn es sich auf den ersten Blick um ein eher schlichtes Collectible handelt, punktet der Hersteller mit allen wichtigen Details. Auf dem Rücken trägt Link das Bannschwert, der rechte Ärmel des Recken-Gewands ist vom Miasma zerstört und Raurus Arm weist einen ätherischen Schimmer auf, wie wir es aus dem Spiel kennen.

Aber die liebevolle Umsetzung ist nicht der einzige Grund, weshalb wir die Link PVC Statue von First 4 Figures zu unserem 💥 Produkt des Monats 💥 Februar 2026 küren. Die »The Legend of Zelda«-Reihe feiert nämlich diesen Monat ihr 40. Jubiläum, genau genommen am 21. Februar. »Breath of the Wild« und »Tears of the Kingdom« sind laut Nintendo die beiden bisher erfolgreichsten Zelda-Spiele. Demnach steht diese Statue für den ultimativen Höhepunkt in der Evolution des Helden von Hyrule. Ihr Anblick lässt uns auf eine wundervolle Ära und einen wahrhaft ikonischen Link zurückschauen!
https://bit.ly/sf_pdm_feb26
30.01.2026 • MASTERS OF THE UNIVERSE: CHRONICLES
Der Trailer zum neuen »Masters of the Universe«-Film hat nach seinem Release letzte Woche einen riesigen Hype ausgelöst – und die ersten Collectibles zum Film ließen natürlich nicht lange auf sich warten! Mattels Actionfiguren von Man-at-Arms und Evil-Lyn feierten ihre Weltpremiere am Stand des Herstellers auf der Spielwarenmesse in Nürnberg, wo wir sie am Dienstag bereits bewundern durften.

Gestern zeigte dann Entertainment Weekly exklusiv die ersten Bilder der restlichen Figuren – und die sehen echt vielversprechend aus! Die neue Toy-Line zum Film, die offiziell »Masters of the Universe: Chronicles« heißt, beinhaltet Figuren von He-Man (Nicholas Galitzine), Battle Cat, Man-at-Arms (Idris Elba), Teela (Camila Mendes), Tri-Klops (Kojo Attah), Skeletor (Jared Leto), Evil-Lyn (Alison Brie), und Trap Jaw (Sam C. Wilson). Galitzine, Mendes und Brie durften ihre eigenen Actionfiguren auch schon selbst stolz in den Händen halten. Aber schaut Euch die Bilder doch am besten selbst an:
https://ew.com/nicholas-galitzine-camila-mendes-alison-brie-masters-of-the-universe-action-figures-first-look-exclusive-11894012

Die Umsetzungen scheinen im 6-Inch-Maßstab zu sein und sollen laut dem Artikel am 25. April offiziell an den Start gehen. Wir sind gespannt!
29.01.2026 • SAM RAIMI MELDET SICH ZURÜCK
Heute startet »Send Help« von Sam Raimi in den deutschen Kinos. Unser Mick hatte am letzten Wochenende schon die Gelegenheit, den Streifen in einem Midnight-Special zu sehen. Hier sind seine Gedanken zum Film:

Wie so oft hatte mich bei »Send Help« bereits der Trailer neugierig gemacht, aber leider verrät er für meinen Geschmack schon etwas zu viel. Falls Ihr die Filmvorschau also noch nicht gesehen habt, tut Euch selbst den Gefallen und macht einen Bogen darum.

Linda Liddle, großartig verkörpert von Rachel McAdams, arbeitet in einem modernen Unternehmen in der Abteilung Strategie und Planung. Sie ist sehr gut in ihrem Job und erwartet ihre Beförderung, die ihr vom verstorbenen Senior-Chef bereits fest zugesagt war. Linda ist sozial etwas unbeholfen und hat kaum Kontakt zu ihren Kollegen. Zu einem Karaoke-Abend wird sie gar nicht erst eingeladen. Sie wirkt wie eine graue Maus und ihr Kleidungsstil ist alles andere als hip oder ein modisches Statement. Sie führt ein einsames Leben mit Abenden vor dem Fernseher, nur in Gesellschaft ihres Nymphensittichs. Ihre Lieblingssendung ist das Reality-Format »Survivor«, für das sie sich sogar mit einem Video als Kandidatin beworben hat. Als der Junior-Chef Bradley Preston (Dylan O'Brien) die Leitung der Firma übernimmt, gibt er die ihr versprochene Führungsposition seinem Buddy Donovan. Mit seinem Argument, Linda habe keine Führungskompetenz, hat er durchaus Recht, wenn auch sein Chauvinismus das Hauptmotiv ist, seinen Golf-Kumpel vorzuziehen. Aufgrund ihrer fachlichen Qualifikation soll Linda ihren Chef und sein Team geschäftlich nach Bangkok begleiten. Danach will er sie entlassen. Doch der Firmenjet gerät in ein Unwetter und stürzt ab. Linda kann sich auf eine einsame Insel retten und findet am Strand ihren verletzten Chef Bradley. In dieser neuen Situation kehren sich die Machtverhältnisse schnell um …

Nachdem Rachel McAdams für Regisseur Sam Raimi bereits in dem Marvel-Film »Doctor Strange in the Multiverse of Madness« vor der Kamera stand, ist »Send Help« jetzt die zweite Zusammenarbeit. McAdams und ihr Co-Star Dylan O'Brien stemmen zu weiten Teilen den gesamten Film und machen ihre Sache sehr gut. Raimi schafft es immer wieder, unsere Erwartungen an seine Thriller-Horror-Comedy-Robinsonade zu unterlaufen. Kaum bahnt sich die Erfüllung eines naheliegenden Rom-Com-Klischees an, schlägt die Handlung einen erneuten Haken. Aber andere Wendungen sieht man dann doch leider meilenweit kommen. Hier weist das Drehbuch einige Schwächen auf.

Spaß machen vor allem die Szenen, in denen die Handschrift von Sam Raimi durchscheint – seine Großaufnahmen, gute Trackingshots, ein paar präzise gesetzte Jump-Scares und natürlich eine gute Portion Blut und andere Körperflüssigkeiten. Den Score steuert übrigens erneut Danny Elfman bei, mit dem Raimi häufig zusammenarbeitet. Elfman ist ein großartiger Komponist, jedoch muss ich gestehen, dass mir seine Filmmusik hier nicht im Ohr geblieben ist.

Der Film ist durchaus recht unterhaltsam, tritt aber hier und da auf der Stelle und hätte noch um einiges wuchtiger sein können. Von Sam Raimi hatte ich tatsächlich noch etwas mehr Eskalation erwartet. Ein Film, der sich ganz auf seine zwei Hauptfiguren konzentriert, steht und fällt mit diesen Charakteren. Die dürfen auch ruhig etwas überzogen sein. Bradley ist ein Arschloch-Chef aus dem Bilderbuch, geboren mit dem silbernen Löffel im Mund. Jeder der schon Erfahrungen mit solchen Yuppie-Vorgesetzten gemacht hat, wird es lieben, ihn zu hassen. Am Anfang liegen unsere Sympathien also auf Lindas Seite, auch wenn sie etwas seltsam ist. Auf der Insel ist sie dann am richtigen Platz und kann ihren Survivor-Traum endlich ausleben. Im Laufe der Geschichte wird sie aber immer unsympathischer, sodass wir uns letztlich mit keinem der beiden Protagonisten identifizieren können. Wenn sich zwei Arschlöcher an die Kehle gehen, ist uns der Ausgang des Kampfes am Ende egal.

Trotz einiger Schwächen hatte ich durchaus Spaß mit »Send Help«, aber ein neues Sam-Raimi-Meisterwerk sollte man nicht erwarten.
28.01.2026 • WONDER MAN UND DAREDEVIL AUF DISNEY+
Ab heute könnt Ihr alle Folgen einer neuen Superhelden-Serie auf Disney+ sehen, die sich eher am Rand des großen Marvel Cinematic Universe einordnet und bei vielen Fans vermutlich eine etwas untergeordnete Rolle spielen wird.

Zu Unrecht, da sind sich die Kritiker einig. »Wonder Man« ist storytelling- und schauspieltechnisch wohl eines der spannendsten Marvel-Projekte der letzten Jahre. Superkräfte sind hier eher Nebensache – stattdessen ist es eine laid-back Liebeshymne an große Hollywoodgeschichten. In der Dramedy trifft Yahya Abdul-Mateen II als erfolgloser Schauspieler Simon Williams mit (für ihn) unerwünschten Kräften bei Auditions für den In-Universe-Superheldenfilm »Wonder Man« auf Ben Kingsley, der in seine Rolle als Trevor Slattery aus »Iron Man 3« und »Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings« zurückkehrt. Aus der Begegnung entsteht eine ungleiche Freundschaft – und im Zentrum der Miniserie steht die persönliche Entwicklung der beiden.
Schaut Euch hier den Trailer an:
https://youtu.be/NPiA-YzA7A8

Auch eine weitere großartige Geschichte des MCU geht bald in die nächste Runde, denn mit einem Teaser wurde nun »Daredevil: Born Again« Staffel 2 angekündigt:
https://youtu.be/r7ueh81wuCU
Große Freude löst vor allem das Wiedersehen mit einem bekannten Gesicht aus: Krysten Ritter wird erstmals wieder seit Ende ihrer eigenen Serie in ihrer Paraderolle als Jessica Jones zu sehen sein … und erstmals seit »Marvel's The Defenders« wieder auf Charlie Cox als Matt Murdock alias Daredevil treffen. Und obwohl die Defenders-Serie nun wirklich kein Höhepunkt des Marvel-Kataloges ist, die Chemie zwischen den beiden hat immer perfekt gestimmt!
27.01.2026 • 75 JAHRE SPIELWARENMESSE
Heute startet in Nürnberg die alljährliche Spielwarenmesse – und dies zum inzwischen 75. Mal! Nicht, dass wir in all den 75 Jahren jedes Mal dabei gewesen wären, aber natürlich ist die weltgrößte Fachhandelsmesse der Spielzeugbranche für uns ein Pflichttermin.

Dementsprechend sind wir für den Rest der Woche für Euch in Nürnberg unterwegs. Bitte seht es uns also nach, wenn unser normaler Ablauf in diesen Tagen etwas eingeschränkt ist, was den Versand, den E-Mail-Verkehr bzw. unsere Erreichbarkeit angeht. Dafür belohnen wir Euch auf Instagram mit ein paar Stories vom Showfloor und nächste Woche dann mit einem ausgiebigen ON THE ROAD Video auf YouTube. Also: Stay tuned for the Spirit of Play!
26.01.2026 • KETTEN KÖNNEN GESPRENGT UND IMPERIEN ZU FALL GEBRACHT WERDEN.
Vor wenigen Tagen wurde der heiß erwartete erste Teaser Trailer zu »Star Wars: Maul – Shadow Lord« veröffentlicht:
https://youtu.be/9yA4ToZ13dU

Die Serie wurde im letzten Jahr auf der Star Wars Celebration Japan angekündigt, und die Besucher des Panels durften vor Ort schon einen Trailer zur Serie bestaunen. Jetzt bekamen auch wir vor unseren heimischen Bildschirmen endlich die erste Vorschau zu Gesicht. Und die sieht mit der tollen Animation und den epischen Kampfszenen wirklich vielversprechend aus!

»Star Wars: Maul – Shadow Lord« ist zeitlich nach »The Clone Wars« angesiedelt und folgt dem namensgebenden ehemaligen Sith-Lord, der sich auf einem Planeten abseits des Imperiums sein Syndikat neu aufbauen will.

Ab dem 6. April erscheinen wöchentlich immer zwei neue Folgen der insgesamt zehnteiligen Serie, sodass Ihr Euch das große Staffelfinale zur Feier des Tages am May the Fourth ansehen könnt!
26.01.2026 • GENKIDAMATSURI
In der Nacht von Samstag auf Sonntag fand in der Nähe von Tokio das Dragon Ball Genkidama-Festival statt. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Animes wurde groß gefeiert und einige Projekte vorgestellt bzw. bestätigt.
 
Nach langer (sehr langer!) Wartezeit wird der »Dragon Ball Super«-Anime mit dem Galactic Patrol Prisoner Arc fortgesetzt. Jemand muss wohl die 7 Dragon Balls zusammengetragen und Shenlong darum gebeten haben. 😉
Aber auch die früheren Episoden mit der »Kampf der Götter«-Saga werden überarbeitet und unter »Dragon Ball Super: Beerus« neu aufgelegt. Dabei orientiert man sich stärker an der Story-Vorlage von Sensei Akira Toriyama, verbessert die Zeichenqualität und will neue Animationsschnitte hinzufügen. Der erste Trailer macht Spaß, auch wenn sich an der Grundstory wohl nichts ändern wird. Aber warten wir mal den Herbst ab, denn dann soll »Dragon Ball Super: Beerus« in Japan Premiere feiern. Wann es mit dem Galactic Patrol losgehen soll, steht noch nicht fest.
 
Alle Gamer durften sich ebenfalls freuen, denn für sie gab es natürlich auch Neuigkeiten. Nicht nur wurde ein neuer DLC mit weiteren spielbaren Charakteren für »Dragon Ball: Sparking! ZERO« angekündigt, sondern auch ein völlig neues Spiel mit dem Projektnamen »AGE 1000«, an dem der verstorbene Dragon-Ball-Schöpfer noch selbst mitgewirkt hat, und das sich seit Jahren in der Entwicklung befindet. Viel ist über den Inhalt noch nicht bekannt, aber 2027 soll es dann spielfertig auf den Markt kommen – wir sind gespannt!
23.01.2026 • DIE OSCAR-NOMINIERUNGEN 2026
Die 98. Verleihung der Oscars findet am 15. März 2026 im Dolby Theatre in Los Angeles statt. Gestern wurden die Nominierungen bekanntgegeben:
youtube.com/live/ZaLpXqSoTlE

Ryan Cooglers »Blood & Sinners« (derzeit bei Sky/WOW) erhielt 16 Nominierungen, so viele wie noch kein anderer Film zuvor. Das ist umso erstaunlicher, weil sich der Film dem eher ignorierten Horror-Genre zuschreiben lässt. Mit diesem Rekord hat er bereits Oscargeschichte geschrieben, ganz unabhängig davon, wie viele Awards er dann tatsächlich einstreichen kann.

Werfen wir einen Blick auf die Nominierungs-Statistik der anderen für Best Picture Nominierten: Mit 13 Nominierungen ist auch »One Battle After Another« von Paul Thomas Anderson gut im Rennen und wird mit ziemlicher Sicherheit ein paar der Goldjungen holen. Guillermo del Toros »Frankenstein« (derzeit bei Netflix), »Marty Supreme« und der norwegische »Sentimental Value« erhielten je neun Nominierungen. Hamnet von Chloé Zhao wurde acht Mal nominiert. Giorgos Lanthimos' »Bugonia«, »F1« (derzeit bei Apple TV+), der brasilianische Beitrag »The Secret Agent« und »Train Dreams« (derzeit bei Netflix) erhielten je vier Nominierungen.

Gefreut haben wir uns über ein paar Außenseiter-Nominierungen. »The Ugly Stepsister« wurde für Bestes Make-up und beste Frisuren nominiert, und aus »Weapons – Die Stunde des Verschwindens« ist immerhin Amy Madigan in ihrer Rolle als Tante Gladys als Beste Nebendarstellerin im Rennen – der Film hätte unserer Meinung nach durchaus mehr verdient.

In der Kategorie Bester internationaler Film hatte es der deutsche Beitrag »In die Sonne schauen« zwar in die Vorauswahl, aber nicht auf die finale Nominierungsliste geschafft.

Das Musical »Wicked: For Good« ging gänzlich leer aus. »Avatar: Fire and Ash« wurde nur für Kostüm und visuelle Effekte nominiert. Paul Mescal bekam keine Nominierung als bester Nebendarsteller für »Hamnet«. Chase Infiniti hätte eine Nominierung als beste Hauptdarstellerin in »One Battle After Another« verdient und Guillermo del Toro hätten wir für seinen »Frankenstein« auch sehr gerne in der Kategorie Beste Regie gesehen.

Hier gibt's alle Nominierungen im Überblick:
oscars.org/oscars/ceremonies/2026
Was sind Eure Oscar-Favoriten?
22.01.2026 • DAS GEHEIMNIS IST GELÜFTET!
Zumindest, was einen ersten Blick auf die kommende Real-Neuverfilmung von »Masters of the Universe« angeht. Bei der Macht von Grayskull – hier ist ENDLICH der Trailer:
https://youtu.be/U7pen5FRxXs
 
Nachdem er gestern bereits mit einem kurzen Teaser-Clip angekündigt wurde, hatten vermutlich ganz viele MOTU-Fans eine schlaflose Nacht. ;) Wir sind sehr gespannt, was Ihr zum ersten Eindruck sagt. Wir haben tatsächlich Gänsehaut!

Bis zum Kinostart Anfang Juni ist es ja gar nicht mehr so lange hin.
 
Noch ein Tipp am Rande: Wer sich im Zuge des neuen Films so richtig in den He-Man-Hype schmeißen will, der sollte sich ein Ticket für die Los Amigos Convention am 13. Juni ziehen. Die wird diesmal in Heidelberg, und zwar im Luxor Kino, stattfinden, wo Ihr u. a. die Möglichkeit haben werdet, beide Masters-Filme (also nicht nur den neuen, sondern auch den 1987er-Realfilm) auf der großen Leinwand mit einer wilden Horde Gleichgesinnter zu erleben. Und ja, wir sind auch dabei! :)
22.01.2026 • DIESE WOCHE IM KINO
Schauen wir doch mal, was heute im Kino startet!

»Hamnet« erzählt uns von William Shakespeare (Paul Mescal) und seiner Frau Agnes (Jessie Buckley) und der Trauer um ihren Sohn Hamnet, der im Alter von 11 Jahren von der Pest dahingerafft wird. Der Film wurde mit zwei Golden Globes ausgezeichnet und wird bei der heutigen Bekanntgabe der Oscarnominierungen sicherlich auch häufiger auf den Listen stehen. Jessie Buckley wird allenthalben als größte Anwärterin auf den Academy Award als Beste Hauptdarstellerin gehandelt. Für uns gute Gründe für einen Kinobesuch!

Im Sci-Fi-Thriller »Mercy« ist LAPD-Detective Chris Raven (Chris Pratt) wegen des Mordes an seiner Frau angeklagt. Er hat nur 90 Minuten Zeit, der KI-Richterin Maddox (Rebecca Ferguson) seine eigene Unschuld hieb- und stichfest zu beweisen. Als Prämisse klingt das erst mal nicht uninteressant und das Setting erinnert ein bisschen an »Minority Report«. Die ersten Kritiken sind jedoch verhalten bis schlecht. Manche Rezensenten handeln den Film sogar als den ersten Stinker des Jahres. Da er von Amazon MGM Studios produziert wurde, wird es wohl nicht lange dauern, bis er im Streaming auf Prime Video landet. Vielleicht sparen wir da unser Eintrittsgeld und schauen dann demnächst vom bequemen Sofa aus.
21.01.2026 • NEUE TRAILER
Uns sind über die letzten Tage wieder vier spannende Filmtrailer untergekommen, bei welchen es sich definitiv lohnt, ein wenig genauer hinzuschauen.

Fangen wir mit »The Dreadful« an, ein Historienhorrorfilm der iranisch-amerikanischen Horror- und Thrillerregisseurin Natasha Kermani (»Abraham's Boys«): Die junge Anne (Sophie Turner) lebt zusammen mit ihrer sehr strikten Schwiegermutter Morwen (Marcia Gay Harden) während der Rosenkriege im 15. Jahrhundert am Rande einer brutalen Gesellschaft, als ein Mann aus Annes Vergangenheit (Kit Harington) mit der Nachricht des Todes ihres Ehemanns zurückkehrt und Strukturen durcheinanderwirbelt. Der Film basiert auf derselben Geschichte wie der japanische Horrorklassiker »Onibaba« und vor allem das On-Screen-Verhältnis zwischen Sophie Turner und der sehr eindringlich und mitreißend spielenden Oscargewinnerin Marcia Gay Harden könnte diesen Film zu einem Geheimtipp des Filmjahres 2026 machen.
Schaut Euch hier den Trailer an:
https://youtu.be/KPBqxZPvYS0

Einen ganz anderen Ansatz des Psychohorrors verfolgt die polnisch-britische Koproduktion »Good Boy« (oder auch »Heel« und »The Good Boy«, je nach Veröffentlichungsland), in der ein Ehepaar (Stephen Graham und Andrea Riseborough) den 19-jährigen gewalttätigen Tommy entführen, um ihn mit drakonischen Maßnahmen zu einem „besseren Menschen“ umzuerziehen. Die Kritiken zu diesem Streifen sind wirklich wahnsinnig gut und stellen vor allem die Absurdität und die Gemeinsamkeiten mit »Uhrwerk Orange« in den Vordergrund.
Überzeugt euch selbst:
https://youtu.be/qWkPjI-Brkc

Absurd geht es auch im neuen Film des Kultregisseurs Gore Verbinski zu. Der Trailer der Sci-Fi-Action-Komödie »Good Luck, Have Fun, Don't Die« mit Sam Rockwell in der Hauptrolle als zeitreisender Hobo ist schon so abgedreht, dass wir uns sehr positiv an »Everything Everywhere All at Once« erinnert fühlen. Viel mehr muss man dazu gar nicht sagen. Ob die zusammengewürfelte Dinergesellschaft die Welt wohl retten kann?
https://youtu.be/8Xg5FhAFq2U

Zu guter Letzt haben wir endlich einen richtig ausführlichen Einblick in »The Bride! – Es lebe die Braut« bekommen, dem Gothic-Crime-Thriller von Maggie Gyllenhaal. Ein bisschen uneindeutig ist derzeit, wie stark es sich tatsächlich um ein Musical (wie ursprünglich berichtet) handelt, denn der Trailer zeigt nur eine Tanzszene und keine Songs oder Ähnliches. Eindeutig ist aber: Das 1930er-Setting sowie das Setdesign sind absolut genial und mit unter anderem Jessie Buckley und Christian Bale in den Hauptrollen als die Braut und Frankensteins Monster fährt der Film einen erstklassigen Cast auf. Nach Guillermo del Toros »Frankenstein« im letzten Jahr könnte dies die nächste Iteration von Mary Shelleys Meisterwerk sein, die sich in den Filmbestenlisten des Jahres festsetzt.
Hier geht's zum Trailer:
https://youtu.be/iZVY8r6SlIE
21.01.2026 • JEDE GENERATION HAT IHRE LEGENDE …
Das, was seit Wochen oder gar Monaten gemunkelt und von vielen Star-Wars-Fans herbeigesehnt wurde, ist nun also amtlich: Kathleen Kennedy tritt den Posten als Präsidentin von Lucasfilm ab! Und bevor jetzt vielleicht einige von Euch sagen „Kathleen Kennedy eine Legende?! Die hat Star Wars doch ver……“, sollten wir ihr zumindest zugutehalten, dass sie in ihrer über 50-jährigen Karriere durchaus einiges erreicht hat. Sie war allein als Produzentin 8 Mal für den Oscar „Bester Film des Jahres“ nominiert, hat zusammen mit Steven Spielberg und ihrem Mann Frank Marshall Amblin Entertainment gegründet und hat einfach an ganz vielen popkulturell immens wichtigen Filmen mitgearbeitet. Aber ja – über so manche Entscheidung Kennedys innerhalb des Star-Wars-Universums kann man streiten bzw. ruhig den Kopf schütteln. Sagen wir also vielleicht besser: Jede Generation hat ihre Zeit. Und jetzt ist es also Zeit für die nächste Generation.

Dave Filoni, der kreative Ziehsohn von George Lucas, das Herzstück des Lucasfilm Animation Departments und Mastermind hinter »Clone Wars« und »Rebels«, und natürlich der Mann, der uns zusammen mit seinem Buddy Jon Favreau »The Mandalorian« beschert hat, wird der Nachfolger von Kathleen Kennedy und somit Präsident als auch CCO (Chief Creative Officer) von Lucasfilm. Unterstützt wird er dabei von Lynwen Brennan in ihrer Funktion als Co-Präsidentin.

Mit diesem Zweiergespann geht es bei Lucasfilm also in die nächste Ära. Hätte es anstelle von Filoni einen besseren Kandidaten für das Amt geben können? Wohl kaum – zumindest nicht für ganz viele Star-Wars-Fans und vermutlich auch nicht für George Lucas selbst. Wir sind absolut positiv gestimmt, was diese Entscheidung bzw. Entwicklung angeht und freuen uns ehrlich gesagt umso mehr auf »The Mandalorian and Grogu«, der ja im Mai in den Kinos startet. Ob Dave Filoni mit seinem neuen Aufgabengebiet noch Zeit für den Regiestuhl haben wird, bleibt spannend. Schließlich sollte bzw. wollte er uns ja mit einer Art Cross-Over-Abschluss-Film zum Mandoverse seinen ersten Kino-Spielfilm präsentieren.

Wie auch immer – wir freuen uns, und unserer Meinung nach versteht Filoni Star Wars definitiv besser als so manch andere(r), die/der im Kreativbereich bei Disney in den letzten Jahren am Drücker war. Vielleicht ist er ja derjenige, der das Gleichgewicht der Macht wieder herstellen wird …
20.01.2026 • 1/6 MAESTRO LINE BY KAUSTIC PLASTIK
Wir sprachen in der Vergangenheit bereits häufiger über die neue Maestro Line von Kaustic Plastik und Infinite Statue & Collectibles. Auf der San Diego Comic Con des letzten Jahres wurden die ersten drei Figuren als vielversprechende Highend-Neuheiten in ihrem damaligen Work-in-Progress Status vorgestellt: Eric Draven aus »The Crow«, Conan aus »Conan der Barbar« und Jareth aus »Die Reise ins Labyrinth«. In unserem Special haben wir Euch damals genau diese Neuheiten präsentiert:
https://youtu.be/d6U1euk_k-w
Ein paar Monate später sprach Sven bei der Lucca Comics & Games Convention in Italien mit Kaustic-Plastik-Mastermind Fabio Varesi und konnte sich vom Fortschritt der Arbeiten überzeugen:
https://youtu.be/04T2_2ajQPw

Jetzt ist es endlich soweit – Eric Draven aus »The Crow« eröffnet die Maestro Line!

Maestro ist das neue Flaggschiff im Angebot der 1:6 Figuren der beiden italienischen Hersteller. Eric hat separat bewegliche Augen, die mit der neu entwickelten RCES-Technologie (Realcrystal Eyes System) umgesetzt wurden. Ab der Deluxe Version verfügt die Figur über implantiertes Haar aus tibetischer Lammwolle, ferner über echte Lederkleidung, authentische Requisiten und in der Deluxe Gold Edition über eine tolle Diorama Base mit den Grabsteinen von Eric und seiner großen Liebe Shelly. Die Ähnlichkeit mit dem tragisch verstorbenen Schauspieler Brandon Lee ist einfach atemberaubend. Bei vielen Fotos glaubt man fast, es handele sich um Standbilder aus dem Film. Wir können es kaum noch abwarten, die Figur endlich in Händen zu halten. Da sie in einer streng limitierten Auflage erscheint, tut Ihr gut daran, nicht zu lange mit Eurer Vorbestellung zu warten.

Übrigens feiert Kaustic Plastik dieses Jahr das 15. Firmenjubiläum! 2011 fing mal alles mit römischen Legionären und Gladiatoren an. 2020 bündelten Kaustic und Infinite ihre Kräfte und präsentierten uns seitdem viele lizenzierte Figuren aus der Filmgeschichte. Schon seit den Tagen ihrer Römer aus der Antike ist Kaustic stets um Innovationen bemüht, ob nun legendäre historische Helme aus Metall oder beispielsweise Bodies mit Wechselarmen mit einfachem oder doppeltem Ellenbogengelenk. Bei den Filmfiguren gehörten die Italiener zu den ersten, die eine magnetische Base verwendeten. Mit der Maestro Line erreicht Kaustics Figuren-Kunst nun einen neuen Höhepunkt. Wir sind gespannt, wie die Reise weitergeht und freuen uns schon auf die nächsten 15 Jahre – und auf die Nürnberger Spielwarenmesse nächste Woche, auf der wir wieder einen Blick auf den aktuellen Stand der Maestro-Figuren werfen dürfen. Seid gespannt!
19.01.2026 • A KNIGHT OF THE SEVEN KINGDOMS
Bis zu dritten Staffel »House of the Dragon« müssen wir uns voraussichtlich noch bis zum Sommer gedulden, aber die Wartezeit bis dahin versüßt uns möglicherweise eine andere Serie aus der Welt von »Game of Thrones«. Ab heute könnt Ihr auf HBO Max die erste Folge von »A Knight of the Seven Kingdoms« sehen!

Die Serie spielt ca. 100 Jahre vor den Ereignissen der Originalserie, zu einer Zeit, in der die Targaryens noch fest auf dem Eisernen Thron sitzen. Nach dem Tod seines Herrn zieht der junge Heckenritter Ser Duncan der Große (genannt Dunk) durch die Sieben Königslande. Er will an einem Turnier teilnehmen, in der Hoffnung, Ritter eines großen Hauses zu werden. Auf seinem Weg begegnet er einem Jungen namens Ei (im Original: Egg), der unbedingt sein Knappe werden will.

»A Knight of the Seven Kingdoms« basiert auf George R. R. Martins Heckenritter-Trilogie und fokussiert sich weniger auf große Intrigen um Königshäuser, sondern mehr auf das Duo Dunk und Egg. Dabei kommt sie etwas humorvoller und weniger düster daher als die anderen beiden Serien aus der Welt von Westeros. Im Vergleich zu ihren Vorgängern ist sie mit sechs Folgen auch deutlich kürzer. Die Episoden werden immer wöchentlich veröffentlicht. Eine zweite Staffel ist bereits in Arbeit.

Der Streamingdienst HBO Max ist erst seit einigen Tagen global (und damit auch in Deutschland) verfügbar und beherbergt einige spannende Filme und Serien aus dem Katalog von Warner und HBO. Zukünftig sollen neue Produktionen des Senders (wie auch diese Serie) exklusiv auf dem Streamingdienst gezeigt werden. Bisher liefen HBO-Serien in Deutschland in der Regel bei Sky/WOW. Jetzt dürfen dort nur noch Fortsetzungen laufen (wie z.B. Staffel 3 von »House of the Dragon«). Ob sich HBO mit dieser Regelung einen Gefallen tut und HBO Max sich international durchsetzen kann, wird sich zeigen.
19.01.2026 • EVERYBODY BE COOL
Heute vor exakt 30 Jahren startete »From Dusk Till Dawn« in den US-amerikanischen Kinos. Der Film unter der Regie von Robert Rodriguez nach einem Drehbuch von seinem Buddy Quentin Tarantino avancierte schnell zum modernen Kultklassiker.

Der Streifen beginnt als blutiges Gangster-Road-Movie und schildert die Flucht der Gecko-Brüder auf ihrem Weg nach Mexiko. Tarantino selbst spielt den psychopathischen Richard Gecko. Sein Bruder Seth wird von George Clooney verkörpert. Als wir den Film damals im Kino sahen, kannten wir Clooney nur als charmanten Assistenzarzt in »Emergency Room – Die Notaufnahme«. So cool wie in »From Dusk Till Dawn« hatten wir ihn bis dato noch nie erlebt.

Die Brüder entführen den zweifelnden Priester Jacob Fuller (Harvey Keitel) und seine Kinder Kate (Juliette Lewis) und Scott (Ernest Liu), um in ihrem Wohnmobil über die Grenze zu kommen. Die Reise endet in der Trucker- und Biker-Bar „Titty Twister“ wo sie einen Mittelsmann treffen wollen.

Ein unvergessliches Highlight ist hier die Schlangentanzszene von Santanico Pandemonium (Salma Hayek) zu »After Dark« von Tito & Tarantula. Ihr Auftritt markiert dann auch den überraschenden Übergang in ein ganz anderes Genre und wir befinden uns urplötzlich in einer Vampir-Splatter-Komödie. Schade nur, dass der Trailer uns das bereits verrät. Spaß macht der Film aber trotzdem – mit viel Blut und jeder Menge oft zitierter, cooler Dialoge.

Erwähnung verdienen auch unbedingt die Nebenrollen Chet Pussy (Cheech Marin), Razor Charlie (Danny Trejo), Frost (Fred Williamson) und F/X-Legende Tom Savini als Sex Machine.

Wie könnten wir den Film besser feiern als mit Santanicos Tanz?
https://youtu.be/WICfa8Fjaj4

Kaum zu fassen, dass all unsere namhaften Collectibles-Hersteller es bisher verschlafen haben, sich eine Lizenz zu diesem Kultstreifen zu sichern! Das 30-jährige Leinwandjubiläum wäre doch eine gute Gelegenheit dazu.
16.01.2026 • RYAN HURST ALS GOD OF WAR
Jetzt ist die Katze aus dem Sack – oder sollten wir eher sagen: Der Gott ist vom Olymp gefallen. Ryan Hurst übernimmt die Rolle des Kratos in der Realverfilmung zu »God of War«. Fans der genialen Videospielreihe von Santa Monica Studios kennen ihn bzw. seine Stimme bereits sehr gut. Denn Ryan war der Synchronsprecher von Thor in »God of War Ragnarök«. Demnach wandelt er sich vom Donnergott im Game zum Kriegsgott auf der Leinwand. Wir sind gespannt, wie er den in die Jahre gekommenen, mürrischen Kratos verkörpern wird.

Die von Amazon produzierte Serie wird sich an den neuesten Teilen des Franchise orientieren und daher in der nordischen Mythologie angesiedelt sein. Rein äußerlich betrachtet, können wir uns Ryan Hurst wunderbar als älteren Kratos vorstellen. Vielleicht war das auch ein Grund für die Rollenvergabe. Oder der Fakt, dass er – wie es der Zufall so will – in Santa Monica geboren wurde. 😉

Wir sind auf jeden Fall gehypt und sehnen dem Serienstart entgegen. Wie geht es Euch? Seid Ihr mit der Besetzung zufrieden oder hattet Ihr jemand anderes auf dem Zettel?
15.01.2026 • NEU IM KINO
Donnerstag ist Kinotag! Heute starten zwei Filme, die uns vor die Leinwand ziehen:

Es ist gerade mal ein gutes halbes Jahr her, da sahen wir »28 Years Later« von Regisseur Danny Boyle und Autor Alex Garland. Die Fortsetzung »28 Years Later: The Bone Temple« wurde back-to-back gedreht, mit dem Unterschied, dass hier Nia DaCosta für die Regie verantwortlich zeichnet. Die Geschichte nimmt den Faden des ersten Teils wieder auf und folgt zwei Erzählsträngen. Spike (Alfie Williams) begegnet Jimmy Crystal (Jack O'Connell) und seiner Sekte und gerät dabei in einen Albtraum, dem er nicht entkommen kann. Die zweite Geschichte widmet sich Dr. Kelson (Ralph Fiennes), der sich in einer schockierenden neuen Beziehung wiederfindet – mit Konsequenzen, die die Welt, wie sie sie kennen, verändern könnten. Der Film schlägt ein paar neue Wege ein und bietet interessante Perspektivwechsel. Wir sind sehr gespannt, wohin sich das Franchise entwickeln wird. Auf Teil 3 müssen wir dann leider noch etwas länger warten.

Erinnert Ihr Euch noch an die Mitbewohner-Thriller der frühen 1990er-Jahre? An Filme wie »Die Hand an der Wiege«, »Weiblich, ledig, jung sucht …«, »Sliver« oder »Malice«? Eine ganz ähnliche Situation, in der Menschen mit Geheimnissen aufeinandertreffen, kreiert auch »The Housemaid - Wenn sie wüsste«. Millie Calloway (Sydney Sweeney) wurde aus dem Gefängnis entlassen und wohnt in ihrem Auto. Sie findet eine Anstellung als Hausmädchen bei Nina (Amanda Seyfried) und Andrew Winchester (Brandon Sklenar). Millie kann ihr Glück kaum fassen, doch schnell merkt sie, dass etwas nicht stimmt und dass hinter der eleganten Fassade ein dunkles Geheimnis verborgen liegt.
Der Streifen von Paul Feig basiert auf dem erfolgreichen Roman von Freida McFadden und legte an den US-amerikanischen Kinokassen einen Traumstart hin, sodass die Fortsetzung, basierend auf dem zweiten Roman aus McFaddens Bestseller-Trilogie bereits beschlossene Sache ist. Die Kritik ist sich weitestgehend einig: Der Thriller ist zwar kein großes Meisterwerk, aber er ist wendungsreich mit einem guten Tempo inszeniert und macht einfach Spaß. Das verspricht also unterhaltsames Popcorn-Kino!
15.01.2026 • WER WILL UNTER DIE PIRATEN
Arrr! Piraten-Action-Filme und -Serien führen seit Jahren ein seltsames Eigenleben. Es ist schwer zu fassen, was eine gute Mantel-und-Degen-Geschichte auf hoher See eigentlich ausmacht … und wie eine Disney-Park-Attraktion zur Blaupause für Freiheit unter schwarzer Flagge wurde.
Diese Woche haben wir zwei salzwindverwitterte Trailer für euch, die verschiedener nicht sein könnten.

Auf der einen Seite befindet sich der von den Russo-Brüdern produzierte und vom karibischen Regisseur und Autor Frank Ewen Flowers Jr.(»Haven«, »Bob Marley: One Love«) inszenierte Action-Thriller »The Bluff«. Dieser handelt von der Piratin im Ruhestand Ercell Bodden (Priyanka Chopra), die ihre Familie vor ihrem ehemaligen Kollegen Captain Connor (Karl Urban) beschützen muss.
Der Trailer wirkt wie eine spannende, aber abgefahrene Mischung aus sehr kitschigem 1980er-Splatter und modernem High-Budget. Trotz des Settings im 19. Jahrhundert hat »The Bluff« mehr gemeinsam mit den »John Wick«- und »Taken«-Reihen als mit »Fluch der Karibik«. Erscheinen wird der Film exklusiv auf Amazon Prime Video am 25. Februar.
https://youtu.be/1nofRFnu9WY

Dem gegenüber steht der Trailer zur zweiten Staffel der Live-Action-Adaption »One Piece«. Hier geht es knallig bunt und over-the-top zur Sache! Man fühlt sich dabei immer ein wenig an die Playmobil-Piraten von früher erinnert. Nachdem sich in der ersten Staffel die Strohhut-Piratenbande gebildet hat, geht es nun ins Getümmel der Grandline. Der Trailer dreht sich fast gänzlich um die Begegnung mit den Assassinen der Baroque-Firma. Dabei ist schon erstaunlich wie nahe diese sich in der Realverfilmung an den absolut überzogenen Charakteren aus der Anime-Vorlage halten (Wann haben wir denn zuletzt einen so detaillierten mit Maschinengewehren bestückten Geier-reitenden Otter gesehen?).
https://youtu.be/vplWD2LRECs
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