Morgen jährt sich zum 40. Mal der Kinostart des Fantasy-Abenteuers
»Die Reise ins Labyrinth« – eines der berühmtesten und beliebtesten Werke von
Regisseur Jim Henson und ein absolutes Herzensprojekt, das am 27. Juni 1986 in die US-Kinos kam.
Der Film erzählt die Geschichte der Teenagerin
Sarah, die von ihrem gleichgültigen Vater und ihrer Stiefmutter dazu verdonnert wird, auf ihren kleinen Bruder
Toby aufzupassen. Frustriert und genervt äußert sie impulsiv den Wunsch, Toby möge von Kobolden entführt werden. Als sich dieser Wunsch erfüllt, bereut sie ihn sofort; nun muss sie sich einen Weg durch ein magisches Labyrinth bahnen, um ihren Bruder aus den Fängen des
Koboldkönigs Jareth zu retten. Aber die Uhr tickt ...
Der Film thematisiert das
Erwachsenwerden, wobei das Labyrinth und seine Bewohner für viele der Hindernisse und Lektionen stehen, die es zu bewältigen bzw. zu lernen gilt: sich verloren fühlen, Entscheidungen treffen, erkennen, wem man vertrauen kann, und das Beste aus der eigenen Situation machen. »Die Reise ins Labyrinth« ist ein modernes
Märchen – düster, skurril, voller Herz und Humor und reich an
faszinierenden Kreaturen und Schauplätzen. Es ist unschwer erkennbar, warum der Film trotz seines ursprünglichen Misserfolgs an den Kinokassen zu einem
Kultklassiker avancierte. Zudem ist das
Puppenspiel – was wäre bei einem Jim-Henson-Film auch anderes zu erwarten? – schlichtweg meisterhaft und erweckt Figuren wie Ludo, Hoggle, Sir Didymus, den Wurm und natürlich die Kobolde zum Leben. Und wer könnte die wunderbare Performance der jungen
Jennifer Connelly als Sarah oder
David Bowie in seiner wohl ikonischsten Rolle als Jareth vergessen?
Kein Wunder, dass der Film die Zeit überdauert und auch heute, 40 Jahre später, nichts von seinem Reiz verloren hat – er ist nach wie vor absolut
sehenswert und liefert unzählige zitierwürdige Momente. Fans, die das Werk (erneut oder zum ersten Mal) auf der großen Leinwand erleben wollten, hatten dazu Anfang des Jahres Gelegenheit, als der Film – leider nur für kurze Zeit und in ausgewählten Kinos – in einer
restaurierten 4K-Fassung erneut in den Lichtspielhäusern zu sehen war. Wer das verpasst hat, für den hat
Plaion Pictures – das bereits eine Edition zum 30. Jubiläum veröffentlicht hatte – pünktlich zu diesem nächsten runden Geburtstag ein
Steelbook herausgebracht, das mit neuen Extras und einem wunderschönen, edlen Design ausgestattet ist. Details dazu findet Ihr in diesem
Review von Lazer City Lights auf YouTube:
https://youtu.be/srNG2ldmD2wUnd wer weiß – vielleicht erwartet uns ja auch eine
Fortsetzung von »Die Reise ins Labyrinth« in naher (oder, was wohl wahrscheinlicher ist, ferner) Zukunft. Berichten zufolge befindet sich das Projekt bei der Jim Henson Company schon seit Jahren in der Entwicklung; das jüngste Update ist die Ankündigung von
Robert Eggers als Regisseur und Co-Autor. Wir sind gespannt, wie es damit weitergeht!
Natürlich dürfen auch die
Sammlerstücke nicht fehlen. Mit ihren einzigartigen Designs und visuellem Stil eignen sich die Figuren aus diesem Film hervorragend als Vorlage für Statuen und Figuren.
Weta hat mehrere wunderbare, detailreiche Statuen geschaffen, die Ihr in unserem Shop als 5er-Set kaufen könnt. Die Statue von Jareth and Sarah in the Illusionary Maze ist weiterhin auch einzeln erhältlich:
https://www.space-figuren.de/Filme/Die-Reise-ins-Labyrinth:::4681_4996.htmlPassend zur
San Diego Comic Con im nächsten Monat wird
Kaustic Plastik außerdem endlich die Vorbestellung für die
Jareth-Figur im Maßstab 1:6 starten. Wir freuen uns riesig auf diesen Neuzugang in ihrer high-end
Maestro Line!Werdet Ihr Euch »Die Reise ins Labyrinth« zur Feier dieses Jubiläums (erneut) anschauen, oder zumindest den genialen
Soundtrack anschmeißen? Und welches Sammlerstück würdet Ihr Euch zu diesem Film noch wünschen?