Comic Cons sind beliebte Anlaufstellen für Filmstudios, die dort ihre neuesten Projekte präsentieren und bewerben. In
New York waren es vor allem
zwei neue Trailer, die das Genre-Publikum – und auch uns – ansprachen.
Blade Runner 2099Basierend auf Philip K. Dicks Roman »Träumen Androiden von elektrischen Schafen?« schuf
Ridley Scott mit
»Blade Runner« einen stilprägenden Science-Fiction-Film. An den Kinokassen zunächst gefloppt, entwickelte sich der Film im Laufe der Jahre zu einem unumstrittenen Meisterwerk mit Kultstatus. 2017 realisierte
Denis Villeneuve mit
»Blade Runner 2049« eine Fortsetzung, die es ohne Weiteres mit Scotts Original aufnehmen kann. Die Messlatte liegt also ziemlich hoch für die
achtteilige Miniserie »Blade Runner 2099« auf Prime Video.
Wie der Titel schon verrät, setzt die Handlung
50 Jahre nach den Ereignissen des Vorgängers ein. In der Zwischenzeit hat sich einiges verändert.
Showrunnerin Silka Luisa beschreibt die Ausgangssituation wie folgt: „Es gab einen
Replikanten-Aufstand, der sich seit Längerem angebahnt hatte. Zwischen 2049 und 2099 ist es dann geschehen. Der Krieg hat stattgefunden und die Menschen haben verloren. Unsere schlimmsten Befürchtungen sind wahr geworden. Die
Replikanten haben nun die
Macht über die Stadt; und die
Menschen sind
Bürger zweiter Klasse.“
Michelle Yeoh spielt die Replikantin Olwen, deren eingebautes Ablaufdatum in wenigen Tagen erreicht ist. Sie muss die verbleibende Zeit nutzen, um den abtrünnigen Replikanten Merrick zu finden. Unterstützung erhält Olwen von Cora, einer menschlichen Frau, die von
Hunter Schafer verkörpert wird. Auf der Flucht und gezwungen, um ihr Überleben zu kämpfen, gibt sie sich als Blade Runner aus.
Optisch trifft der Trailer den
Look der Kinovorlagen ziemlich gut. Wir hoffen, dass die Serie auch in puncto
philosophischer Tiefe und
Storytelling mithalten kann. Ob ihr das gelingt, erfahren wir ab dem
25. November bei
Prime Video. Werft hier einen Blick in die Cyberpunk-Welt:
https://youtu.be/POu4zDIxIusDer Exorzist: MärtyrerScarlett Johansson spielt
Detective Julie Miller. Vor dreizehn Jahren setzte sie der Schreckensherrschaft des
satanistischen Serienmörders Father Sunday ein Ende. Der Fall machte sie damals zur Heldin. Nun schreibt ein neuer Mörder ihren Namen mit dem Blut eines Messdieners an die Wände einer Kirchenkrypta – und zieht sie zurück in die
Dunkelheit ...
Die
Atmosphäre des Trailers zu
»Der Exorzist: Märtyrer« hat uns sofort in ihren Bann gezogen. Die Tatortszene erinnerte uns an
David Finchers »Sieben«. Auch die monochromen Bilder des tristen New Yorks und das Spiel mit Licht, Schatten und Dunkelheit wecken Erinnerungen an den Thriller-Klassiker.
Die Kombination aus
Serienkiller-Thriller und
Besessenheit könnte dem mittlerweile etwas angestaubten
Exorzismus-Genre durchaus
neues Leben einhauchen. Dazu Scarlett Johansson in einem Horrorfilm und
Mike Flanagan, der zuletzt die Serie »Carrie« inszenierte, auf dem Regiestuhl – mehr braucht es nicht, um uns am
11. März ins
Kino zu locken. Hier könnt Ihr Euch schon einmal auf den düsteren Schocker einstimmen:
https://youtu.be/vaBmZoMIEvU